Der Ort, an dem wir leben, prägt uns mit seinen Gegebenheiten jeden Tag aufs Neue. Hier am Weissensee sind das die Wiesen, Wälder, Almen und natürlich der See selbst. Ein ganz besonderes Stück Natur, gelegen auf 930 Höhenmetern. Begleiten Sie uns doch auf einen Streifzug durch die Region, um einen Eindruck zu bekommen, was Sie bei Ihrem Besuch erwartet.
930 Meter über dem Alltag
Region Weissensee
Was uns umgibt
Der Naturpark Weissensee ist in den östlichen Gailtaler Alpen gelegen und umfasst eine Größe von 7,6 Hektar. Hier gibt es keine Industrie, die den Himmel trübt oder Durchzugsstraßen, die die Ruhe stören. Dafür wachsen hier 830 heimische Blütenpflanzen, es leben 154 Vogelarten in der Region und im See gibt es einen in Europa einzigartigen Edelkrebsbestand. Seine beeindruckende Landschaft ist außerdem von Jahrhunderten nachhaltiger landwirtschaftlicher Bestellung beeinflusst – gut zu erkennen an den glücklichen Kühen, den gepflegten Wiesen und aufgeräumten Wäldern.

Das Herz, der See
Der Weissensee ist nicht nur der höchstgelegene Badesee der Alpen, er ist auch einer der saubersten. Das Wasser ist so klar, dass der Blick bis zu sechs Meter tief reichen kann und je nach Licht wechselt es mal zwischen Tiefblau, Türkis und sogar Smaragdgrün. Von diesem Farbspiel gibt es insgesamt 11,6 Kilometer Länge und 900 Meter Breite zu erkunden. Seinen Namen bekam der Weissensee übrigens von den Seekreide-Bänken, die das Erscheinungsbild seiner Ufer ausmachen und damit „weiß“ wirken lassen.

Wie im Sommer
Die Bergwiesen färben sich bunt. Der kalkreiche Boden bringt eine auffallende Pflanzenvielfalt hervor mit seltenen Arten wie Kugelginster und Frauenschuh. Rund um den See besteht ein Bergwald, in dem Fichten und Rotbuchen das Bild bestimmen. Das Wasser des Sees erwärmt sich auf bis zu 25 Grad und bleibt dabei kristallklar. Und wenn es Nacht wird, breitet sich der Anblick eines Sternenhimmel aus, den man in der Stadt schon lange vermisst.
So im Winter
Wenn die Kälte kommt, friert die Wasserfläche zu einer dicken Decke aus Eis. Im westlichen Bereich hält sie meistens von Mitte Dezember bis Anfang März. Damit ist sie die größte beständig zufrierende Natureisfläche Europas und ein Ort, um in einem außergewöhnlichen Rahmen den Kufen der Schlittschuhe freien Lauf zu lassen. Verschneite Wälder und Berge umgeben den See und lassen alles bedächtig still und weit wirken.

All das ist die lokale DNA der Region, die unseren Gralhof und unsere Form der Gastlichkeit prägt. Seit 2006 sind der Weissensee und seine umliegende Natur auch ganz offiziell unter Naturschutz gestellt, um seinen Bestand auch für zukünftige Generationen zu sichern.

Für sich entdecken
Sommer
Im Sommer lädt der See zum Baden, aber auch zur Erkundung mit dem Ruderboot oder einer Schifffahrt ein. Wer gerne mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann sowohl auf als auch abseits der Straße die Gegend entdecken. Wandern lässt es sich ebenfalls gut, ob in den Wäldern oder mit Hilfe der Bergbahn sogar bis zu den Almen hinauf.
Winter
Im Winter wird der zugefrorene See zur Bühne. Auf bis zu 25 Kilometern präparierten Bahnen wird Eis gelaufen – außerdem sind Langlaufen, Winterwandern, Schneeschuhwandern und sogar Eisbaden möglich. Ein Skigebiet ist ebenfalls gleich in der Nähe.
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